Bottle No. 42 Found

No. 42

No. 42 still at home

Already a couple of days ago, I received a comment here on the blog about message No. 42 having been found. All I got from the Edward was: “Found bottle no 42 while fishing on 15th May under the Erskine Bridge.” Unfortunately I got nothing more, neither on the blog, nor was my Email answered. But even if the information is little, I am very happy to have heard anything at all from this bottle. I’ll just have to fill in details in my imagination.

Schon vor einigen Tagen habe ich einen Kommentar hier auf dem Blog bekommen, in dem mich Edward informierte, dass er meine Flasche No. 42 gefunden hat. Der Kommentar war recht sparsam formuliert und sagte nur:”Flasche No. 42 während des Angelns/Fischens unter der Erskine Bridge am 15. Mai gefunden.” Ich habe natürlich nach mehr Info gefragt, sowohl auf dem Blog als auch per Email, aber leider bis heute keine Antwort bekommen. Aber ich bin froh überhaupt etwas über den Verbleib der Flasche gehört zu haben! Und so muss ich den Rest der Geschichte eben dazufantasieren.

Glasgow

Glasgow

The bottle was dispatched by M. in Glasgow on 30th day of May 2014, from the South Portland Street suspension bridge (close to Glasgow Central station), almost a year before it was found. The Erskine Bridge is the last bridge it had to pass before entering the open sea.

Abgeworfen wurde die Flasche von M. in Glasgow am 30. Mai 2014, also fast ein Jahr zuvor. Er stand für den Abwurf aud der Portland suspension bridge. Die Erskine Bridge ist die nächste Brücke und die letzte die die Flasche hätte passieren müssen bevor sie die offene See erreicht hätte.

Erskine Bridge

Erskine Bridge. photo: Dave (Flickr) 2013, Creative Commons Licence

Finders are sometimes dissapointed when bottles have not travelled very far. Maybe that is the reason why I didn’t hear more? For me on the other hand every find is exciting. I would have liked to know more. I imagine that it was it stuck on the shore, where he was fishing with a rod. Or was he in a boat and it got tangled somewhere near one of the pillars? After a year, it must have been covered in mud and vegetation – how did he find it? Or maybe the water was especially low that day so that it came into view?

Finder sind oft enttäuscht, wenn ihre Flasche nicht weit gekommen ist. Vielleicht war das eine der Gründe weshalb ich auf meine Fragen keine Antwort bekommen habe? Für mich ist jede Rückmeldung und jeder Fund interessant. Ich stelle mir vor, dass die Flasche wohl irgendwo im Schlick am Ufer gesteckt hat, und gefunden wurde, als Edward mit der Angel fischen gegangen ist. Aber das englische Wort ist nicht eindeutig. Vielleicht war es gar keine Angel. Und so oder so, er könnte mit einem Boot unterwegs gewesen sein, die Flasche hätte sich auch an einem der Pfeiler festhängen können. Auf jeden Fall vermute ich dass sie, nach einem Jahr an dem Ort, mit Schlick und Pflanzen bedeckt gewesen sein muss. Es wird wohl ein gutes Auge erfordert haben, sie zu entdecken.

Wie immer in solchen Fällen, verrate ich jetzt ein bisschen was über die Flasche und ihre Entstehung. Sie enthielt mein Gedicht “erased”, ausgelöscht. Ds Gedicht habe ich mit Feder und Tinte auf ein Stück Pergament (Tierhaut) geschrieben, und dann mit goldener Acrylfarbe ausgestrichen. Damit das sauber aussieht, muss man erst die Bereiche, die frei bleiben sollen, mit Klebeband abkleben.

Like always, I’ll reveal some info about its contents and the making of now. Bottle No. 42 is special in that it is the only one so far which I completely remade. Because it didn’t quite work like I wished it would. It contains a version of my poem “erased”. For the first trial I wrote the poem with a pen on parchment paper and then erased it with typewriter liquid. (I write 41 in the blogpost, but that is wrong.) I then remade it by writing on parchment and erasing it with acrylic paint. To achieve a crisp look, I first taped all the areas where I did not want the paint to go:

Making of bottle No. 42

making of Erased

Here is the finished piece of parchment:

So sieht dann das Ergebnis aus:
Content of Bottle No. 42
To be quite honest, I do not know exactly whether I put something more, but I think beside this piece of parchment it only contained the usual explanatory letter about the project.

Well, on to making more!

Und nun auf, neue Flaschen machen!

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5 thoughts on “Bottle No. 42 Found

  1. Schade, dass der Finder sich nicht weiter auf dieses reizvolle Spiel eingelassen hat.
    Man möchte doch zu gerne wissen, wie er mit dem Pergament umgegangen ist! 🙂

    Ich überlege, ob ich die goldene Farbe – zumindest teilweise – abgekratzt hätte. Damit hätte ich dein kleines Kunstwerk als “Artefakt” beschädigt.
    Aber wenn nicht, dann wäre mir der Sinn des Schriftstückes, nämlich der Kommunikationsprozess entgangen. Und die Interaktion mit dir! Gerade, wenn du in dem Text den Leser so direkt ansprichst, ihn direkt “meinst”…

    …meine Güte, es wären Kämpfe geworden! 😀

    Auf jeden Fall ist die Idee absolut genial!

    • Vielleicht hat er ja 🙂 Ich weiss halt nicht, was er mit der Flasche gemacht hat. Einer meiner Fragen an ihn war, in welchem Zustand sich das Pergament befunden hat. – Das reagiert nämlich sehr stark auf Feuchtigkeit. Da könnte die Acrylfarbe vielleicht auch einfach abgeplatzt sein. Wer weiß… Wenn man sich Mühe gibt, kann man den Text übrigens lesen, auch ohne die Ausstreichung abzukratzen – das wäre bestimmt die Methode deiner Wahl gewesen 🙂

      • Klar! Ich hätte sonstwas angestellt, um den Text zu entziffern, ohne dem Stück etwas zuleide zu tun. 😀

        Tja, wenn man in Museumsarchiven und Bibliotheken erzogen worden ist, hat man so eine Achtung vor Pergamenten und Realien irgendwie im Blut. 😉

  2. Pity the finder didn’t tell you any more, Hilke. Perhaps he’s busy – maybe you’ll get a/reply to your email in the end. Stuill, it’s interesting to read about what you put in the bottle,

    • Glad you liked the report and the pictures! I do hope I might still hear from him. “a couple of days” was an understatement, though. It has been almost 4 weeks, – like eternity for an email. 😉

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