Another postal journey

???????????????????????????????This is the second time now, I dispatched some bottles with the postal system. It was not a “real” dispatch, of course, because they had a real address on them, and they reached their intended destination. I’ll let you know when they get dispatched for real, probably into the Baltic Sea.

But this whole thing got me wondering: Maybe I should dispatch one through the postal system once. Maybe without an address, a false address, a fantasy address, maybe addressed to “anyone who is curious enough to open this package”,… I wonder what would happen. What do you think?

#54, 55, 56, 58, Image by James Ismael Cook, used with permission

#54, 55, 56, 58 arrived savely, Image by James Ismael Cook, used with permission

Letztens habe ich mal wieder Flaschen auf eine andere Art Reise gebacht: Durchs Postsystem. Natürlich war das kein richtiger Abwurf: Es gab einen echten, beabsichtigten Empfänger, und der hat sie auch erhalten (wie das zweite Bild zeigt). Aber das hat mich auf einen Gedanken gebracht: Vielleicht werde ich mal eine Falsche dem Postsystem überlassen und schauen wo sie landed, vielleicht ohne Addressat, mit einem falschen Addressaten, mit einem Fantasie-Addressaten (wie” an den Weihnachtsmann”), an “jeden der neugierig genug ist, reinzuschauen”, …? Ob sowas funktioniert? Was meinst du?

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3 thoughts on “Another postal journey

  1. Liebe Hilke, liebe Flaschentiger-Fans,

    der glückliche Empfänger des Paketes bin ich!
    Für das bunte Quartett wird es selbstverständlich nicht bei dieser beschaulichen Stilleben-Idylle des unteren Fotos bleiben! Die ersten beiden von ihnen werden, wenn alles nach Plan klappt, in den nächsten Tagen ihre herbstliche Seereise beginnen. Ich habe mich nämlich mit einem Jounalisten verabredet, der sich wegen eines Buchprojektes für Flaschenposten und das ganze Drumherum interessiert. Und dem möchte ich einen Strandspaziergang unternehmen und dabei natürlich etwas Schönes präsentieren. 🙂

    Wo genau der Abwurf sein wird, ist noch nicht ganz klar. Das hängt von der aktuellen Windrichtung ab. Ich studiere also noch fleißig die Seewetterberichte.

    Mit den übrigen Flaschen habe ich etwas Besonderes vor, weiß aber noch nicht, ob sich das so durchführen lässt, wie ich mir das denke. Deswegen verrate ich noch nichts! 😉
    Nur so viel: Es soll dabei maritim zugehen. 🙂

  2. Tja, die Flaschenposterei hat so ihre ganz eigene Dramaturgie. Dazu gehört das Spiel mit dem Zufall, mit dem Überraschungseffekt und der Neugier des Finders. Denn eine Flaschenpost soll ja einen neugierigen Menschen finden. (Bzw. ein Mensch, der neugierig ist, soll die Falsche finden). Traurig wäre es, wenn sie jemandem in die Hände fällt, der dann nicht ein gewisses Kribbeln verspürt. Das lässt sich nicht vorherbestimmen, aber ein bischen kann man vielleicht doch durch eine geschickte Regie des Stückes beeinflussen.

    Ich glaube, Steve Meyer hatte mit seinem Projekt im Jahr 2002 ein wenig Pech gehabt. Er hatte seinerzeit 100 Flaschenposten “terrestrisch” in Hamburg deponiert, z. T. an ganz originellen, aber auch trivialen Orten (Bushaltestelle, Supermarktregal, Herren-WC). Obwohl garantiert alle gefunden worden sind, gab es nur acht Fundmeldungen. Vielleicht waren viele der Finder nicht für so ein Kunstprojekt disponiert und für das Spiel nicht aufgeschlossen genug. Vielelicht dachten einige nur, “da hat jemand seinen Müll nicht weggeräumt” oder “da will mich jemand vergackeiern”. Und das ist dann schade, finde ich.

    Ein Finder muss also genügend Muße haben, um sich darauf einzulassen. Die meisten Leute, die an den Strand gehen, tun dies in ihrer Freizeit, haben also Zeit. Bibliotheksbesucher sind typischerweise auch nicht in Hektik. Und ich habe auch mal eine kleine Flaschenpost in einem Museum versteckt, wo die Leute, wie ich hoffe, sich mit Ruhe umsehen…

    Aber wie wird es mit einem Päckchen an einen “nicht realen” Adressaten sein? Sicherlich landet es erstmal in der Poststelle für unzustellbare Sendungen. Man wird es vielleicht öffnen, um etwas über die richtige Zustellanschrift oder die des Absenders herauszufinden. Wenn das nicht möglich ist, wird die Sendung gelagert und nach einer gewissen Zeit vernichtet. Post an den “Weihnachtsmann” wird evtl. von jenen liebevollen Ehrenamtlichen geöffnet, die in dieser Jahreszeit entsprechend adressierte Post von Kindern beantworten. Was die wohl denken, wenn da ein “Geschenk” für sie selbst drin ist?

    Wer weiß?
    Probiere es doch einfach aus! =)

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