Dispatch in Liverpool

a sail boat at Liverpool old dock

a sail boat at Liverpool in the “old dock” if I am not mistaken

I visited Liverpool yesterday, and of course I took a bottle with me.

According to wikipedia, Liverpool’s old docks were the first closed off wet docks. I stood more or less directly on the dock’s iron gates (a little bit to the left) to throw in my bottle.

Gestern habe ich mit der Familie Liverpool besucht, und natürlich habe ich eine Flaschenpost mitgenommen!

Wikipedia zufolge, hatte der Hafen in Liverpool das erste geschlossene Hafenbecken der Welt. Zum Abwurf stand ich denn acuh fast direkt auf den eisernen Toren.

albert dock

Albert dock in Liverpool

Theoretically I threw it into the river Mersey but it seemed to me like I could see the open sea from there. I don’t know what the tide was exactly, but I could watch the bottle floating very slowly upcountry. At that moment I realized I should have thought about the tide. But then: I would also have put the bottle in if I had known it was low tide: It was now or never.

Theoretisch habe ich die Flasche in die Mündung des Mersey geworfen, aber es sah fast so aus, als könnte man das offene Meer sehen. Unten ein letzter Blick auf die Flasche, und dann der Abwurf.

bottle number 41 went into the mercy - one last glance

bottle number 41 went into the mercy – one last glance

and here it goes

and here it goes

Judging from the water marks at the pier walls it cannot have been very low water, though. I hope it was very briefly before high tide. But should it end up within the docks – that could be fun, too! I just hope it won’t get smashed at the walls there: Since I was not on a ship, it was impossible to throw it far off the pier.

Nach dem Abwurf konnte ich die Flasche langsam landeinwärts fließen sehen. – Ärger! Ich hatte natürlich vergessen, mich nach dem Tidenstand zu erkundigen. Allerdings war es eh nicht so, dass ich eine Wahl hatte. – Wir waren nur kurz dort am Pier, und es war eine “jetzt oder gar nicht” Situation, und ich hätte auch bei Niedrigstand eingeworfen. Vom Bewuchs und grünen Markierung an der Hafenmauer denke ich aber, es muss eher kurz vor dem Höchststand gewesen sein. Naja, wenn die Flasche doch in irgendeinem Hafenbecken endet, könnte das auch lustig sein. Ich hoffe nur, sie zerschellt nicht direkt an der Mauer, hinter die ich sie geworfen habe. – Ich bin nicht so eine gute Werferin, aber ich halte es selbst für bessere Werfer schwierig, wenn nicht unmöglich, die Flasche vom Land aus ordentlich einzuwerfen. Nun hoffe ich…
Vielleicht wird es ja mal eine Flasche, die gefunden wird. Mit meinen englischen Flaschen hatte ich bislang ja noch nicht so viel Glück.

Der Blick im Bild unten ist landeinwärts (die Richtung, die die Flasche genommen hat) von wo aus ich abgeworden habe.

inbound view from where I threw in the bottle

inbound view from where I threw in the bottle

The bottle will have travelled far anyway: It is the last bottle that I still made in Bonn, Germany, and it has German text on it. But of course, as per usual, I don’t want to give away too much about its contents before it gets found.

the floating bottle

the floating bottle

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3 thoughts on “Dispatch in Liverpool

  1. Hallo Hilke!
    Kaimauern stellen nach meinem Eindruck kein so großes Problem für Flaschenposten dar. Selbst wenn es etwas Wellenschlag gibt, so hält nach meinen Beobachtungen das Treibgut doch ein paar Handbreit Abstand von der Mauer. Keine Ahnung, wieso! Vielleicht hat Mutter Natur extra für uns so eine raffinierte Kaimauerwellenreflektionsoberflächenströmung erfunden. 😉

    Ich finde den Gedanken an eine Flaschenpost, die von allen gesehen wird und die alle auch zu gern aus dem Wasser fischen würden, aber – leider, leider! – nicht rankommen, ganz reizvoll! Dazu habe ich extra mal eine in eine Aussparung eines Floßfenders ganz nahe an einem Fähranleger geworfen! 😉
    Am nächsten Tag war sie weg! Da ist wohl der Fährmann selbst rangefahren und runtergeklettert. Oder irgendwelche Stackmänner. 😀

  2. Ah, gut zu wissen: Kaimauerwellenreflektionsoberflächenströmung, alles klar 🙂
    Ich hatte in der Tat auch erst überlegt, die Flasche ins Hafenbecken zu werfen. Ich glaube, davon hatte ich sogar bei dir auf dem Blog gelesen, und fand’ die Idee, vielleicht sogar bei diversen Versuchen, heranzukommen zuschauen zu können sehr reizvoll. Aber dann – nee doch nicht. vielleicht ein andermal, wenn ich in der Tat Gelegenheit habe, mal wieder vorbeizuschauen.

  3. Pingback: Book Art Exhibition at the Liverpool Central Library | verzwirnt und zugeleimt

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