New Stops, neue Korken

2014-01-29 11.12.48Der Umzug nach England bringt teilweise unerwartete Schwierigkeiten mit sich. So ist auch das Gestalten von Flaschenposten subtil schwieriger geworden. Konkret: der Versender, von dem ich bislang meine Korken bekommen habe, versendet nicht nach UK und der, bei dem ich meine erste Ladung gekauft habe, für ein horrendes Geld. Eine lokale Quelle zu finden ist natürlich sowieso eigentlich eine gute Idee. Die erste Schwierigkeit war auch relativ schnell überwunden: Die Dinger heißen “tapered corks”, “bungs” oder auch einfach nur “stops”, und so hat mich in der letzten Woche die erste Ladung erreicht.

Moving to a new country has surprising consequences. In my case i t makes closing my messages in bottles just that bit more difficult. Who would have thought that? The vendor of the corks that I used for the latest bottles and with which I was very happy doesn’t ship to the UK, and the other shop where I bought the first batch ask for a frightening sum to send them here. So I looked for ordering them locally which is a good idea in any case, I guess. And so the first batch of new corks reached me during the last week.

korkenOn the right you see a comparison between the old and new corks: the new ones are significantly taller and are composed of small bits of cork rather than large pieces. The old corks were composites, too, but mostly of a couple of larger chunks rather than the small shreds that makes the new cork. I don’t know whether that is good or bad, actually. While the old ones look nicer to me, they often had larger holes which are not present in the composite corks.

Auf diesem Bild oben seht ihr einen Vergleich des alten Korkens (links) mit dem neuen (rechts). Beide sind zusammengesetzt, allerdings sind meine alten Korken aus wenigen großen Stücken gemacht, während der neue aus vielen kleinen Teilen besteht. Ich finde das sieht weniger hübsch aus, allerdings bin ich nicht sicher, ob diese kleinen Teile wirklich ein Nachteil sind. Es ist ja nicht so, dass der Inhalt verdirbt, wenn beim Korkenzieher eindrehen ein Stückchen Korken in die Flasche fällt. Und immerhin sind die Lücken und Risse im Korken weniger ausgeprägt bei dem zusammengeklebten Monsterding. Monsterding weil der neue Korken schon wesentlich länger ist als zuvor.

2014-01-29 11.15.37Hier sieht man ihn mal auf einer Flasche. – Sieht ein bisschen komisch aus, wenn ihr mich fragt. Natürlich würde er noch ein wenig tiefer in der Flasche stecken, wenn ich die Flasche endgültig verschließe. Aber dennoch…. Vielleicht könnte ich auch oben ein Stück abschneiden. Das werde ich wohl mal ausprobieren.

Ich bin jedenfalls alles andere als sicher, dass ich hiermit schon die endgültige Lösung gefunden habe. Naja, jetzt werde ich wohl einfach mal zumindest eine neue Flasche füllen, und den neuen Korken ausprobieren!

In any case the large cork does look a little funny on the small bottles. Maybe I could simply cut some material off the top. Well, I am not sure yet, that I have found my ideal cork just yet. But now I’ll head off to make at least one new bottle and try the cork!

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2 thoughts on “New Stops, neue Korken

  1. Liebe Hilke,
    diese modernen Stopfen aus Korkgranulat sind absolut undurchlässig. “Da könnte man auch Kronkorken nehmen,” meine einmal ein befreundeter Winzer. Und das hörte sich wenig begeistert an. “Wein lebt, aber mit solchen Korken kann er nicht atmen!”

    Nun, das ist nicht das Problem von uns Flaschenpostlern. Uns könnte es ja recht sein, wenn unsere Buddeln so dicht wie möglich sind. Schließlich kann es auch schon mal ein Jahrhundert dauern, bis jemand den Korkenzieher ansetzt. Und so lange soll unsere Botschaft ja frisch bleiben.

    Aber besonders malerisch sind diese Granulatkorken nicht. Auch wenn das romatische Flair der Flaschenpost nicht ganz so leidet wie bei Schraubverschlüssen, die sogar bei Weinflaschen immer häufiger werden. So was versuche ich dann unter Siegellack zu verstecken.

    Bei Korken, die aus einem Stück sind, müssen die Adern quer hindurchgehen, weil sie minimal durchlässig sind. Das ist bei dem linken auf dem Foto so richtig.

    Gibt es bei euch in Nottingham einen Laden für Laborbedarf (für Chemielabore, Uni usw.)? Die haben manchmal auch Korken in verschiedenen Größen. Bei uns gab es mal einen Haushaltswarenladen, der so was hatte (auch Dochte für Petroleumlampen und andere alterümliche Artikel). Aber der hat die Proppen mangels Umsatz auch aus dem Sortiment genommen. Da war ich wohl der einzige Abnehmer gewesen.

    Ich glaube, wir brauchen so was wie eine Korkenlobby… 😉

    • Oh, ich habe einen online Versand gefunden, bei dem ich eine recht große Auswahl verschiedener Durchmesser bekommen kann. Allerdings haben sie eben in der Größe nur zusammengesetzte Korken. Für den Moment wirken sie in der Tat sehr viel dichter und undurchlässiger als andere Korken. Allerdings weiß ich nicht, wie der Klebstoff, mit dem sie zusammengesetzt sind auf eine Kombination aus (Salz-)Wasser und UV-Licht reagiert. Nun ja, man kann nicht alles wissen, und tut halt, was man kann 🙂

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