Eine abgeschickt, drei neue gemacht

photo AlyssaMy thanks to Alyssa, who helped the message-in-a-bottle project along by dispatching bottle number 19 into the Schuykill river, in Philadelphia, PA, USA.

Mein Dank an Alyssa, die meinem Projekt ein wenig weitergeholfen und gestern eine weitere Flasche in den Schuykill in Philadelphia, USA geworfen hat. Im Bild unten sieht man sie im Wasser treiben.

Here it is floating in the quite murky waters:

photo Alyssa 2In the meantime I finished three more bottles:

In der Zwischenzeit (heute) habe ich auch nochmal drei neue Flaschen fertig gemacht:

flaschenpost 30-32 kleiner

As always I like the newest bottles best of all. These newest three fit in quite well with my usual book works, each bottle containing a small booklet. But I’ll say no more. As per usual I will unveil the contents if and when one of those gets found.
For that they have to be dispatched first, of course. I talked about a tour through Germany before, and I am now done with planning my trip. My initial idea was to start in Berlin, and tossing bottles into the Spree and of course also in the Oder which is a short day-trip away from there. However, it turns out that for now this is too much, given my plans to immigrate soon. So my schedule now is:

July 19th dispatches in Hamburg into the Elbe and Bremen into Weser
July 20th dispatch in Göttingen into the Leine
July 21st dispatches in Hannover into the Leine

If you would like to join me for any of those, I’d be really happy. Just leave a comment, and I will contact you via Email to talk about a more specific time and place.

Wie immer gefallen mir diese letzten Fläschchen am besten überhaupt. Sie passen diesmal besser zu meiner sonstigen Arbeit: Jede enthält ein kleines Büchlein. Mehr sage ich aber nicht, erst wenn eine der Flaschen gefunden wird. Dafür muss ich sie natürlich erst einmal wegwerfen:

Aus meiner großen Deutschlandreise ist in der Zwischenzeit leider nur eine kleine geworden. Die großen Flüsse Deutschlands, die in Nord- oder Ostsee, und damit letztendlich in den Atlantik gehen sind: Rhein, Weser, Elbe, Oder. Mein Plan war, mit einer Reise nach Berlin zu starten; von dort kann man bequem an einem Tag nach Frankfurt an der Oder und eine Flasche einwerden. Dann sollte es weiter nach Hamburg und Bremen gehen. – Und schon hätte ich in alle mal was geworfen. Nun muss dieser Plan erst einmal ruhen wegen einer Reise in unsere zukünftige Heimatstatt durch eine sehr viel kleinere Deutschlandreise erstetzt werden. Hier sind meine aktuellen “Tourdaten”:

19. Juli: einige Abwürfe in Hamburg in Elbe und in die Weser bei Bremen
20. Juli:  Abwurf in Göttingen in die Leine (fließt immerhin letztendlich in die Weser)
21. Juli: Abwürfe in Hannover in die Leine (von hier aus sind die Chancen wohl um einiges besser, schätze ich; ob ich meine eigene Flasche vom Vortag wiederfinde?)

Wenn du mich zu einem der Termine treffen und mal einen Blick auf die Flaschen werfen willst, würde ich mich sehr freuen. In dem Falle hinterlaß doch hier einen Kommentar, und ich schreibe dir eine Email, um Ort und Termin nochmal genauer abzusprechen.

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7 thoughts on “Eine abgeschickt, drei neue gemacht

  1. Deine Flaschen sehen wunderbar “exotisch” aus! 🙂 Man könnte fast denken, sie stammten aus der Apotheke eines fernöstlichen Wunderheilers. Und ich bin sicher, dass sie tatsächlich hochwirksame Heilmittel gegen die Tristesse des Alltags enthalten! 😉

    Schade, dass ich in der kommenden Woche nicht nach Hamburg kommen kann. Ich wäre zu gerne dabei gewesen und hätte auch eine eigene Flaschenpost mitgebracht. Hm, geht leider nicht… 😦

    Für Hamburg bietet sich eine Fülle von Abwurfstellen an, die jede ein eigenes Driftszenario darstellen. Ich habe vor rund zehn Jahren mal Flaschen in die Fleete geworfen, z. B. von der Trostbrücke in den Nicolaifleet. Das ist die ruhige Variante, ein kleines bischen Ebbe und Flut, aber keine all zu große Strömung, wenn es vorher nicht gerade junge Hunde geregnet hat. Da passiert erst mal eine Weile lang nichts…

    Das traditionelle Tor-zur-Welt-Flair hast du natürlich an den Landungsbrücken. Falls du dort bist, dann wirf mal einen Blick zu den wuchtigen Backsteinbauten auf der Anhöhe oberhalb der Landungsbrücken. Das sind das Seewetteramt und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrograpie, beide sind aus der “Seewarte Hamburg” hervorgegangen. Und im BSH befindet sich die größte Sammlung ozeanographischer Flaschenposten. 😉

    Ich selbst würde aber wohl eher einen Spaziergang in Richtung Speicherstadt machen und dort eine passende Kulisse für den “Dispätsch” suchen. Ein bischen Kulisse gehört doch zur Dramaturgie dazu oder?

    Alternative: Eine Hafenrundfahrt machen. Und zwar mit einer der alten Barkassen, nicht mit diesen großen mondänen Kaffeefahrt-Ausflugsdampfern. Und dabei die Flaschen in einem Hafenbecken aussetzen. Da kommt nämlich keiner ran! 😉 😀 Vielleicht findet sie nach ein paar Monaten (Jahren?) irgendein Stackmann. Oder der Zoll auf der Suche nach von Südamerika-Schiffen über Bord geworfenen Kokainpäckchen. 😀

    Als ich 14 war, hatte ich zusammen mit einem Schulfreund einige Flaschenposten von den Harburger Elbbrücken abgeworfen. Und nie wieder etwas von ihnen gehört. Das Problem: Wo nicht gerade Kaimauerm sind, ist das ganze Elbufer der Hafengegend mit Basaltblöcken befestigt. Da können die Flaschen leicht zerschlagen werden. Gerade deshalb, weil die Elbe bis Hamburg ein Tidengewässer ist. Da geht es mit jeder Ebbe und Flut hin und her wie bei der Echternacher Springprozession. Und der Weg zur Nordsee ist lang…

    Sicherer für die Flaschen wäre es, sie von der Landungsbrücke am Wittenbergener Strand auszusetzen (53°33’18” N, 9°45’37” E). Von da ab wird das Elbufer flaschenfreundlicher.

    Ich bin gespannt, wie du es machst und was du dann zu erzählen hast! 🙂

    LG, James

    • Schade, dass wir uns in Hamburg nicht treffen können! Mein Plan war, mit einer oder einigen der HADAG Hafenfähren rumzufahren, und mir einen Eindruck zu verschaffen, wann und wo ich was abwerfe. Auf der Karte sieht alles ein wenig unübersichtlich aus, und ich bin ein wenig unsicher, wo ich genau hinwill. Wenn mir alles unsicher aussieht, fahre ich vielleicht noch nach Glückstadt raus und versuche aus der Fähre dort. Aber das wollte ich nach Möglichkeit vermeiden, weil es ja doch nochmal recht weit ist.
      Mal schauen 🙂 Ich habe mittlerweile einen einigermaßen großen Vorrat an Fläschchen und werde wohl mal das eine oder andere ausprobieren.

      • Wenn du die HADAG nehmen willst, dann fahre mit der Linie 62 von den Landungsbrücken (Brücke 3) aus nach Finkenwerder und steige dort in die Linie 64 nach Teufelsbrück um. Die Linie 64 kreuzt den Fluss an der Stelle, an der er schon etwas breiter wird (ca. 600 m). Wenn du dann nicht die gleiche Strecke zurücktuckern möchtest, kannst du entweder von Teufelsbrück den Elbuferweg bis nach Oevelgönne spazieren und dort wieder auf die Fähre (Linie 62) steigen. Das ist die Strecke mit dem Findling. 😉
        Oder du gehst von Teufelsbrück durch den Jenisch-Park zum Jenisch-Haus, einer Villa eines Hamburger Patriziers. Da kann man ganz nett Kaffee trinken. Oder/und die Villa besichtigen oder/und nebenan im Park das kleine Barlach-Museum anschauen. Bring also etwas Zeit mit!

        Die Fähre Glückstadt-Wischhafen wäre flaschenposttechnisch eine gute Alternative zu Hamburg. Da ist die Elbe schon richtig schön breit (über zwei Seemeilen!), da gibt es Sandbänke, Schlickflächen (Süßwasserwatt) und all so was. Da würde ich aber direkt von Bremen über Stade hinfahren, wenn du von Süden her kommst, also nicht von Hamburg aus. Nicht vergessen, einen kleinen Rundgang durch Stade und Glückstadt zu machen! 😀

      • Danke für die Tips! Ich werde mir die Info auf jeden Fall mitnehmen, und dann mal schauen, ob ich deinem Rat folge, oder nicht. Ich treffe mich mit einer alten Freundin, und wann und wie sie Zeit hat, wird meine Route auf jeden Fall auch beeinflussen 🙂 Ich werde bestimmt Fotos und Berichte hier nachliefern!

      • Wenn du hier in Fischkoppistan eine Freundin hast, die sich auskennt, dann ist ja alles in Butter auf dem Kutter, dann kann ja nichts schief gehen! 😉 😀

  2. Pingback: Lück, Locke und die Philosophie der Flaschenpost. | flaschenposten

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